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Psychotherapie

Aus der Perspektive wissenschaftlicher Psychologie bzw. Psychotherapieforschung ist Psychotherapie die auf wissenschaftlichem Wege gefundene, besondere Form einer kontrollierten menschlichen Beziehung, in der der Therapeut die jeweils spezifischen Bedingungen bereitstellt, um für einen oder mehrere Patienten Veränderungen in Richtung einer Verminderung / Heilung von seelischem/körperlichem Leiden zu ermöglichen. Auch eine gleichzeitige persönliche Weiterentwicklung kann mit Psychotherapie verbunden bzw. ihr ausdrückliches Ziel sein. Durch die jeweils besondere Beziehungsgestaltung und die ausgewählten Anregungen des Psychotherapeuten, die "Methoden" genannt werden, steigert der Patient die Fähigkeit, besser mit sich und seinen Problemen umgehen zu können, um ein Mehr an geistigem / seelischem und körperlichem Wohlbefinden zu erreichen. Gleichzeitig erfährt er auf unterschiedlichen Ebenen die verursachenden Zusammenhänge für sein Leiden.

Gesetzliche und private Krankenversicherungen erkennen derzeit zwei Formen der Psychotherapie an, nämlich tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (bzw. Psychoanalyse) und Verhaltenstherapie.

Seit 1999 dürfen sich nur noch solche Personen "Psychotherapeuten" nennen, die nach einem Studienabschluss als Arzt oder Psychologe eine mehrjährige anerkannte Psychotherapie-Ausbildung absolviert haben und "approbiert" (d.h. von der jeweiligen Regierung ihres Bundeslands anerkannt) sind.

Um mit der Krankenkasse abrechnen zu können, benötigen sie zusätzlich eine offizielle Zulassung der Kassenärztlichen Vereinigung KV (erkennbar wie bei Kassenärzten an einer entsprechenden Abrechnungsnummer wie z.B. "66/12345")